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(Ultraschall)

1 Gynäkologie und Geburtshilfe

Krebsvorsorgeuntersuchungen
Hormonbehandlungen
Schwangerschaftsverhütung
Betreuung bei Kinderwunsch
Teenagersprechstunde, Kindergynäkologie
Wechseljahrsbeschwerden, Gynäkologie im Alter
Blasenschwäche der Frau
Knochendichte-Messung zur Osteoporosediagnostik
Ultraschalluntersuchungen mit Brustultraschall
Mammographie
Schwangerschaftsbetreuung mit pränataler Diagnostik
Impfungen

2. Naturheilverfahren und Ernährungsberatung

3. Anästhesie und Schmerztherapie


Krebsvorsorge:

Viele Krankheiten sind heute heilbar. Das gilt auch für Krebserkrankungen, wenn sie früh genug erkannt werden. Die größten Heilungschancen bestehen in dem Stadium, in dem man sie selbst noch nicht bemerkt. Aber in diesem Stadium kann bereits ein Krebs z.B. der weiblichen Brust oder der Geschlechtsorgane durch die Krebsvorsorge erkannt werden. Deshalb empfehlen wir allen unseren Patientinnen ab dem 20. Lebensjahr dringend, sich jährlich zu einer Krebsfrüherkennungsuntersuchung vorzustellen. Alle Krankenkassen kommen grundsätzlich für die Kosten auf. Nicht unbedingt eingeschlossen sind jedoch Leistungen wie Mammographie oder Ultraschall, die allerdings von zusätzlich hohem Nutzen sind. Wenden Sie sich zur Durchführung einer Krebsfrüherkennungsuntersuchung  sowie evtl. weiteren Maßnahmen zum Erhalt Ihrer Gesundheit an unser Praxisteam.

 

Teenagersprechstunde 

Sie sind weiblich?
 
Sie sind zwischen 14 und 19 Jahre alt?
 
Sie erfahren, dass sich Ihr Körper verändert und möchten wissen, ob alles "normal" ist?
 
Sie hatten womöglich bisher keine Gelegenheit oder nicht den Mut, jemanden danach zu fragen?
 
Sie haben Fragen zu Liebe und Sexualität?
 
Sie möchten mehr erfahren über Empfängnisverhütung und Infektionsvorbeugung?
 
Sie haben ein medizinisches Problem, das in den frauenärztlichen Fachbereich gehört und suchen einen Arzt Ihres Vertrauens?
 
Sie sind zum letzten Mal zu Ihrer Einschulung geimpft worden und müssen Ihren Impfausweis mal wieder suchen?
 
Sie sind schwanger und wünschen sich, dass Ihr Baby gesund gedeiht und zur Welt kommt?
 
Sie sind schwanger und haben ein Problem damit?
 
Sie hatten bisher keine genaue Vorstellung, wozu eine Frauenärztin oder ein Frauenarzt gut sind?
 

Dann lassen Sie sich einen Termin in unserer Teenagersprechstunde geben.

Wir

besprechen Ihre Fragen und suchen gemeinsam Antworten.
 
erläutern den Ablauf einer frauenärztlichen Untersuchung und führen gegebenenfalls diese Untersuchung entsprechend den körperlichen Gegebenheiten durch.
 
erklären Frauenkrankheiten und Infektionen sowie deren Vermeidung oder Behandlung.
 
beraten Sie über die „Pille“ und andere Methoden der Empfängnisverhütung.
 
verordnen die „Pille“ ( bis zum 20. Lebensjahr werden die Kosten dafür von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen ).
 
überwachen in der Schwangerschaft Ihre Gesundheit und die Ihres Babies.
 
prüfen Ihren aktuellen Impfstatus und führen erforderliche Impfungen durch.
 
stehen Dritten gegenüber unter ärztlicher Schweigepflicht.




Wechseljahre:

Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, in der sich der Hormonhaushalt der Frau verändert. Jede Frau erlebt diese Phase anders. Die Befindlichkeitsstörungen werden sehr unterschiedlich in ihren Ausprägungen erlebt.

Typische Beschwerden können sein: Hitzewallungen, Herzrasen, Schweißausbrüche, Brustschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Haarausfall und Oberlippen-Kinnbehaarung.

Die wesentliche Ursache liegt in der nachlassender Funktion der Eierstöcke. 

Die weiblichen Hormone Östradiol und Progesteron werden vermindert gebildet. Der Eisprung findet dadurch nicht mehr statt, die monatlichen Blutungen werden unregelmäßig bzw. bleiben sogar aus. 

So unterschiedlich die Beschwerden so verschieden sind auch die Behandlungsmöglichkeiten.

Zahlreiche pflanzliche Präparate stehen zur Verfügung, z.B. Genistein (ein Sojaprodukt), Mönchspfeffer, Cimicifuga. 

Bei ausgeprägten Beschwerden wird eine Hormonersatztherapie empfohlen. Hier kommen einige Verabreichungsformen zum Einsatz: Tabletten, Pflaster, Gels, Salben, Zäpfchen.

Jede Frau muss individuell beraten und eingestellt werden. Wichtig sind auch eine Ernährungsumstellung, sowie sportliche Aktivitäten.  

Übrigens nicht nur die Frauen haben Probleme in den Wechseljahren, auch Männer haben Probleme.

 

Pränatale Diagnostik:

Um es gleich vorweg zu sagen: Die meisten Kinder werden gesund geboren. Dennoch kann es keine Garantie für ein gesundes Kind geben. Aufgrund eines Beratungsgespräches kann sich für werdende Eltern die Frage nach einer vorgeburtlichen Diagnostik stellen, welche über die in dem Mutterpass durchzuführenden Untersuchungen hinausgeht. Die häufigsten Gründe für die Durchführung einer pränatalen Diagnostik sind das Alter der Mutter, das Vorkommen von  Erbkrankheiten in der Familie sowie Ängste der Eltern bei Erkrankungsfällen in der nächsten Umgebung.


Die Pränatale Diagnostik kennt verschiedene Methoden. Zu den heute üblichen und wenig eingreifenden Untersuchungsmethoden gehört eine erweiterte Ultraschalldiagnostik. Auf dem Bildschirm lassen sich die Organe und Gliedmaßen, Herzaktionen, Fruchtwassermenge und vieles mehr erkennen. Allerdings lässt sich in der ersten Hälfte der Schwangerschaft durch die Ultraschalldiagnostik z.B. ein Morbus Down (Mongolismus) nur in der Hälfte der Fälle erkennen.


Mehr über das Risiko einer genetischen Erkrankung sagt die ultraschallgesteuerte Messung der Nackenfalte in der 13. bis 14. Schwangerschaftswoche aus, kombiniert mit einer Bestimmung zweier Hormonparameter. Diese Untersuchung hat weitgehend den Triple-Test abgelöst, der lange Zeit als Risikoanalyse für eine genetische Erkrankung angewendet wurde. Auch diese beiden Teste sagen allerdings nicht aus, ob das erwartete Kind definitiv chromosomal gesund ist, sondern geben eine hohe Wahrscheinlichkeit darüber an.

Mit Hilfe der Fruchtwasseruntersuchung können genetische Erkrankungen wie z.B. das Down-Syndrom präzise diagnostiziert werden. Über die kindlichen Körperzellen im Fruchtwasser kann man auch das Geschlecht des Kindes bestimmen. Dieses ist z.B. dann bedeutsam, wenn es um Erkrankungen wie Muskelschwäche oder Bluterkrankheit geht, die vor allem das männliche Geschlecht betreffen. Allerdings ist das Risiko einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) mit dem Risiko einer Fehlgeburt in etwa 1 von 100-200 Fällen verbunden.

Die Chorionzottenbiopsie und die Nabelschnurpunktion dienen der raschen Erkennung von genetischen Erkrankungen, werden bzgl. eines Fehlgeburtsrisikos unterschiedlich hoch bewertet.

Grundsätzlich sollten sich alle Eltern stets sorgfältig beraten lassen, wobei in das Gespräch auch die möglichen Konsequenzen der Untersuchungsergebnisse einfließen. Natürlich ist es bei unauffälligen Befunden für viele Eltern eine große Entlastung, nicht mit einer schweren Krankheit ihres Kindes rechnen zu müssen.

 

 

 

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