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Patienten-Informationen

Op.-Vorbereitungen

Die Tagesklinik ist durch ihre enge Kooperation mit den anderen niedergelassenen Kollegen gekennzeichnet. Zahlreiche Patientinnen werden zwecks ambulanter Operationen in die Gemeinschaftspraxis bzw. in die Tagesklinik überwiesen.
Patientinnen, die eine Überweisung zu einer ambulanten Operation erhalten, stellen sich in der Gemeinschaftspraxis vor. Bei diesem Gespräch werden sie über die Operation und Anästhesie aufgeklärt und erhalten den Op.-Termin. Die Patientinnen sollen die Vorbefunde wie Labor- und Röntgenbefunde zu diesem Gespräch mitbringen. Welche weiteren Untersuchungen benötigt werden, wird bei dem Gespräch festgelegt.



Anästhesie / Narkoseverfahren

Alle Operationen werden in Allgemeinanästhesie durchgeführt. Die TIVA (Total intravenöse Anästhesie), die fast ausschließlich in dieser Tagesklinik angewendet wird, kommt ohne belastende Narkosegase aus; in der Regel bleiben die Patienten nach einer Laparoskopie bzw. einer großen Brustoperation 4 - 6 Stunden, nach allen anderen Operationen 2 - 4 Stunden bei uns. In Einzelfällen kommen regionale Anästhesieverfahren wie zum Beispiel rückenmarksnahe Anästhesien zur Anwendung.
 


Vorbereitung zur Narkose

Vor dem Eingriff sollte die Patientin / der Patient eine Nahrungskarenzzeit von mindestens 6 Stunden einhalten. Wäsche zum Wechseln kann im Einzelfall empfehlenswert sein. Nach dem Eingriff werden die Patientinnen / Patienten von den Mitarbeiterinnen der Tagesklinik im Aufwachraum betreut. Nach einem abschließenden Gespräch mit den Ärzten kehren sie in ihre häusliche Umgebung zurück. Dabei ist zu beachten, dass die Patientin / der Patient über einen Zeitraum von 24 Stunden nach dem Eingriff nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen sollte. Nach größeren ambulanten Eingriffen ist die Anwesenheit eines Angehörigen zu Hause wünschenswert.
Vor dem geplanten Eingriff findet ein Prämedikationsgespräch mit dem Anästhesisten statt. Hier werden für die Anästhesie wichtige Vorbefunde besprochen und er wird über das geplante Vorgehen aufgeklärt. Hier besteht die Gelegenheit für die Patientin / den Patienten weitere Fragen zu stellen. Eventuell werden zusätzliche Untersuchungen veranlasst.


Nach der Operation

Zeitliche Empfehlungen für Kontrolluntersuchungen gibt der operierende Frauenarzt beim Entlassungsgespräch. Die Patientinnen /die Patienten erhalten auch ein Merkblatt zum Verhalten nach dem operativen Eingriff.
Sowohl die Operateure als auch die Anästhesisten sind jederzeit telefonisch oder über Handy erreichbar, die entsprechenden Nummern werden bei der Entlassung ausgehändigt. In besonderen Fällen werden auch Hausbesuche durchgeführt.



 

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